Die Katakomben der Petrikirche, ehemals Lagerraum für Brennholz, werden heute als Raum für verschiedene Veranstaltungen genutzt. Alles begann 2006 mit einer großen Entrümpelung des ehemaligen Untergeschoßes, um für zwei Künstler Platz zum Arbeiten zu schaffen. Das Gemeindemitglied Adam Schmidt schuf in der unteren Kapelle einen Ort zum Gedenken an die Opfer der Repression, der Amerikaner Matt Lamb verzierte das Schwimmbecken farblich von außen mit seinen Visionen von Glaube, Liebe und Hoffnung. Um noch stärker die einzelnen Akzente hervorzuheben, wurde 2019 eine grundlegende Modernisierung der Beleuchtung beschlossen und mit Hilfe von Spenden des Gustav-Adolf-Werkes und des Martin-Luther-Bundes realisiert. Die Demontage der alten Installation übernahmen die Gemeindemitglieder in Eigenregie; die Installation der neuen Beleuchtung realisierte die St. Petersburger Elektrofirma Köhl, die auch einen Teil ihrer Arbeit spendete. Somit können jetzt in den Katakomben Ausstellungen, Theaterstücke und kleine Konzerte mit professioneller Ausleuchtung stattfinden.