Diakoniegruppe

Die Arbeit, die von der Diakoniegruppe der Gemeinde geleistet wird, ist kaum zu überschätzen, diese Arbeit ist notwendig. Besonders deutlich spüren das Leute, zu denen die Mitglieder der Diakoniegruppe kommen. Sie helfen nicht nur im Haushalt und beim Einkaufen, sondern schenken die Wärme der Gemeinschaft denjenigen, die sie bei sich aus verschiedenen Gründen vermissen.

Aus unserer Diakoniegruppe

Die Diakoniegruppe wurde in unserer Gemeinde 1997 von Pastor Heinz Kitzka und seiner Frau ins Leben gerufen. Es war ein aktives, leistungsfähiges Team mit einer mächtigen Energie. Wir schenkten unseren Betreuten Herzenswärme, Aufmerksamkeit und Fürsorge. Für hilfsbedürftige Gemeindeglieder war es eine große Hilfe.
Heute werden unsere Reihen immer lichter und die Kräfte schwächer. Es ist sehr schade! Wir brauchen frische, junge Kräfte, damit die diakonische Arbeit weiter lebt. Denken Sie darüber nach, liebe Gemeindeglieder. Schließen Sie sich unseren Reihen an. Wir brauchen Ihre Hilfe und Unterstützung. Wir bieten Ihnen eine gute Gemeinschaft.
Ich bin in der Diakoniegruppe seit ihrem Gründungstag. Unter meinen Betreuten sind Gemeindeglieder in Beloostrow (77 Jahre), St. Petersburg (83 Jahre), Wsewolozhsk (96 Jahre), die Schwester meines Mannes in Kolpino (86 Jahre), mein Mann (83 Jahre). So eine bunte Gesellschaft. Jeder und jede von ihnen braucht Aufmerksamkeit und Beistand.

I.W. Merkel


Die Frau, die ich betreue, ist oft krank und kann schon seit sechs Jahren nicht mehr in die Kirche kommen.
Ich mache für sie kleine Einkäufe (Lebensmittel kauft eine Sozialarbeiterin) und bereite ihr zwei Mal in der Woche eine Mahlzeit zu.
Wir essen zusammen zu Mittag und unterhalten uns dabei. Sie erzählt mir von ihrer Enkelin, die auf dem Lande wohnt, von ihren Krankheiten und ihrem Leben. Ich wünsche ihr alles Gute zu den Feiertagen, gratuliere ihr zum Geburtstag, mache Geschenke. Manchmal räume ich bei ihr auf, helfe ihr, sich zu waschen. Ich versuche, sie geistig zu fördern. Ab und zu singe ich ihr deutsche Lieder, die mir meine Mutter beigebracht hat.

B. B. Fjodorowa

Ich heiße Inga Resner und bin noch nicht lange in der Diakoniegruppe. Alle Frauen hier sind freundlich und aufmerksam füreinander. Wir tauschen uns über unsere Lebenserfahrungen aus. Sie geben mir Ratschläge, damit ich den anderen behilflich sein kann. Sie unterstützen mich und helfen mir. Ich möchte gern einen Beitrag zu dieser Arbeit leisten.

I. P. Resner

Zurzeit ist die Diakoniegruppe sehr klein geworden, auch kann sie nicht mehr alle Arbeit übernehmen. Es gibt viele Gründe dafür. Ich persönlich hatte drei Betreute, wie wir sie nennen - Leute im hohen Alter, die an Krankheiten leiden und einsam sind. Jetzt braucht nur eine Frau meine Aufmerksamkeit und Fürsorge. Ich selber bin in den zwanzig Jahren selbst hilfsbedürftig geworden und oft krank.
Nach besten Kräften übernehme ich Aufgaben, die in der Kirchengemeinde und bei der Arbeit der diakonischen Gruppe erfüllt werden sollen.

N. I. Iwanowa